Ein Highlight jagt das Nächste: Arches, Canyonlands & Mesa Verde

Vom grünen Superstar Yellowstone ging es weiter in die „roten, steinernen Nationalparks“ in Utah und Colorado.

Alleine die ersten Kilometer (von der Visitor Info aus) in den Arches NP sind einfach nur spektakulär.

Arches Nationalpark ist für seine über 2.000 natürlichen Sandsteinbögen bekannt, von denen Delicate Arch im Osten und Landscape Arch in Devils Garden im Norden die wohl Bekanntesten sind.

Die restliche Landschaft ist jedoch genauso schön (wenn nicht sogar etwas spektakulärer).

Jetzt weiß ich nicht ob man Unwetter und Regenschauer, die aus einem mehr oder weniger Wüsten-Park einen Park mit Sturzbächen und kleineren Überschwemmungen machen, als Glücksfall bezeichnen kann – eine Besonderheit war es alle Fälle. Wir gönnten uns währenddessen unser Abendessen und schauten dem Schauspiel aus dem Trockenen zu, wartend auf den Sonnentergang danach. Die Lichtverhältnisse und Regenbögen nach dem Gewitterschauer haben mein Fotografieherz höher schlagen lassen. 😉

Nicht weniger spektakulär ist der Canyonlands NP mit seinen verschiedenen tiefen Schluchten. Schwindelfrei sollte man an der ein oder anderen Stelle hier besser sein 😋. Er ist nicht ganz so touristisch überlaufen und liegt praktisch direkt neben dem Arches Nationalpark – zwar nicht wirklich ein Geheimtipp, aber wir finden er ist den Abstecher unbedingt wert, obwohl er etwas im Schatten seines „Nachbarns“ steht.

Die weiter südlich liegenden Punkte Needles Outlook und Newspaper Rock sind Teil des Canyonlands NPs und einen Abstecher absolut wert. Die Aussichten/Einblicke, die sich vom Needles Outlook ergeben sollen mit dem Grand Canyon mithalten können. Ob dem tatsächlich so ist, das muss Jeder für sich selbst entscheiden.

Der nächste Nationalpark, nahe dem Städtchen Cortez in Colorado, ist vielleicht ein Underdog unter den NPs, aber nicht nur aufgrund seines Status als UNESCO Weltkulturerbe ein absolut außergewöhnlicher und beeindruckender Ort.: Mesa Verde Nationalpark (Der Name kommt von einer grünen Hochebene die man passiert auf dem Weg zum eigentlichen Highlight). Die Attraktion von Mesa Verde bilden die rund 600 Felsbehausungen (mit Spruce Tree House, Balcony House und Cliff Palace als den Besterhaltensten), die circa in den Jahren 600-1300 bewohnt wurden – kulturhistorisch faszinierend, und sehr schön anzusehen zur gleichen Zeit. Ein absolut lohnenswerter Abstecher von „nur“ 500km.


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2022 ging es wieder los – diesmal von Kanada bis Panama – 44.000 Kilometer auf dem nordamerikanischen Kontinent, unterwegs mit einem (selbst) ausgebauten T5 Bulli, den meine bessere Hälfte und ich, von Deutschland verschifften.