Bei der Fahrt zum Yellowstone ist uns eine Sache aufgefallen: Die Rest-Areas in den USA sind der absolute Hit für Camper: Die Zeiten von Pit-Toilets waren vorbei; sondern es waren großzügige, wunderschön angelegte Parks mit speziellen Gassi-Führ Wiesen (nennt man das so?) und super sauberen WC-Anlagen. Das war es dann aber auch schon an Erwähnenswertem auf unserer Dreitagesfahrt durch Washington und Montana. Im Großen und Ganzen war die Fahrt unspektakulär, obwohl landschaftlich vielfältiger als gedacht – von Wüsten bis hin zu Waldlandschaften und Stauseen – war trotzdem nichts dabei, was uns zu längeren Stopps verführte.

Der Yellowstone NP zieht einen von Anfang an in seinen Bann. Als erster der US-Nationalparks (primär in Wyoming, aber auch in Montana und Idaho) ist seine Größe mit knapp 9.000 km² beeindruckend, und die Vielfalt atemberaubend: Canyons, alpine Flüsse, üppige Wälder, Thermalquellen und sprühende Geysire; sowie Hunderte von Tierarten, wie Bären, Wölfe, Bisons, Elche und Antilopen.


















Wir hatten das Glück dass wir zur perfekten Zeit zu den Ausbrüchen der beiden Geysire ankamen,
Beehive (für mich der Beeindruckendere,
2x täglich)
und Old Faithful (der Berühmte,
alle 1-2h)
und Beide bestaunen konnten. Für mich war es wie eine Kombination aus Island und Kanada in den USA; für die wir 2 Tage gebraucht haben, die aber sicher auch nach einer Woche nicht langweilig wird. Wir hatten Glück dass bis auf zwei kleine Nebenstraßen der Park wieder vollständig zugänglich war; was nur wenige Wochen nach massiven Überschwemmungen und tagelanger Vollsperrung des Parks nicht erwartbar war.
Auf der Weiterfahrt Richtung Süden in Richtung Arches und Canyonlands, und nach 4 Nächten Boodocking, haben wir uns in Pocatello (~200 km vor Salt Lake City) mal wieder einen schönen Campingplatz gegönnt. Um Yellowstone zu feiern gab es abends gegrillte Aubergine und US Beef (Montana ist berühmt für sein Rindfleisch) Einfach nur lecker!

Als Kurzzusammenfassung kann man sagen, dass wir einiges an Sitzfleisch gebraucht haben um den Yellowstone NP per Auto/Camper zu erreichen, die Anfahrt war jetzt auch nicht gerade spannend. Wir wollten ihn allerdings genau aus diesem Grund weil er so abseits liegt „mit“nehmen, da diese Ecke der USA schwer mit anderen „fahrbaren“ Highlights kombinierbar ist, und da wir die USA sowieso durchqueren waren es für uns lediglich 200km Umweg. Zudem ist Yellowstone jede noch so lange Fahrt wert.
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