Nach den überwältigenden Nationalparks der Rocky Mountains mit Tiersichtungen aller Art, blieb noch Eines offen. Das größte Landsäugetier Nordamerikas – die Bisons. Laut Reiseführer gibt es bei der Hauptstadt Albertas, Edmonton den sogenannten Elk Island Nationalpark – der für seine grasenden Bisonherden bekannt ist. Im Elk Island gibt’s Bisons… klar, oder? 🙃
Da wir vor unserer Fahrt in den „richtig“ hohen Norden, sprich Yukon und Alaska, sowieso noch einmal in einer größeren Stadt alle Vorräte auffüllen wollten, und als wir lasen dass hier die größte Mall Nordamerikas (und die Nummer 6 der Welt) steht, war die Entscheidung klar: Auf nach Edmonton!
Wir fuhren von Jasper zuerst zum Fort Edmonton, auch wieder ein lebendes Museum. Dieses Mal waren Straßenzüge der Stadt Edmonton im Verlauf verschiedener Jahrzehnte (1885, 1905, 1920) nachgebaut. Ein Highlight der Region. Es war insofern eine gute Ergänzung zu unserem ersten Living Museum „Upper Canada“, da es eher ein städtisches Umfeld zeigte.












Besonders schön war hier die neue „Indigenious Experience“, welche erst Ende 2021 eröffnet wurde. Man begleitete das Leben der indigenen Bevölkerung im Rahmen der Jahreszeiten (Frühling = Geburt/Jugend usw.) durch die Bräuche die jede Etappe des Lebens ausmachen. Eine sehr liebevoll, moderne und toll inszenierte Reise in eine Kultur die wohl in der Vergangenheitsbetrachtung der Kanadier bisher zu kurz kam.



Nach diesem geschichtsträchtigen Besuch, ging es zum Elk Island Nationalpark, inklusive Bisonsichtungen und einen malerischen Strand für das Abendessen.




Edmonton selbst war vor allem ein Entspannungs- und Erledigungs-Zwischenstopp.

Selbst eher highlightlos (was uns allerdings sehr entgegenkam), nahmen wir uns hier eine Unterkunft, schickten unseren braven T5 noch zum Ölwechsel (auch hier übererfüllten die Kanadier:innen, wieder jedes Klischee und schenkten uns alle möglichen VW Merchandise Artikel) während wir einem nordamerikanischen Kalorienbomben French-Toast&Pancake Frühstück fröhnten.
Die West Edmonton Mall war groß, aber das wirklich Beeindruckendere waren die „anderen“ Aktivitäten innerhalb der Mall. Ein Aquapark, eine Nachbildung des Piratenschiffs St. Maria, ein Freizeitpark mit einer der größten Indoor Achterbahnen (leider nicht in Betrieb) und ein Minigolfplatz.





Erwähnenswert ist dann noch das Muttart Conservatory – ein botanischer Garten in vier gläsernen Pyramiden, in denen man durch die unterschiedlichen Vegetationszonen wandern, und meine Kamera glühlte 📸.












Edmonton war trotz allem jedoch nichts Besonderes, aber genau deshalb auf der Reise perfekt und genau was wir gebraucht haben. Gute Infrastruktur, viel Auswahl, ein paar nette Restaurants. Da wir mit immenser Geschwindigkeit reisen, und es hier so wenig „zu sehen“ gab, konnten wir es ganz entspannt drei Tage etwas langsamer angehen lassen, bevor wir uns aufmachen in den hohen Norden.
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