Abschluss in Atlantic Canada

Nach unserem lohnenswerten Stop in PEI ging es zurück aufs Festland über die Confideration Bridge in die „Capital of the biggest Lobster“ – Shediac. Natürlich, typisch Tourist:innen, erst mal ein Bild vor diesem riesigen großen Lobster – entsprechendes Blödel-Posing inklusive.

Anschließend gönnten wir uns ein Lobster Lunch – von Papptellern (manches hat Kanada mit den USA doch gemeinsam), Obwohl es nicht mein Lieblingsgericht wird – trotzdem sehr lecker, und einmal muss es doch sein an der Ostküste (ich weiß, mit Essen spielt man nicht!!! 😂)

Unsere Weiterfahrt führte uns wieder durch New Brunswick auf eher unspektakulären Wegen – ein Zwischenstopp war wieder eine Covered Bridge; dieses Mal die Längste der Welt (ihr erinnert euch an unseren ersten Beitrag 😉) .

Der Hintergrund für solche Brücken ist ein praktischer: Durch Wind & Wetter wird das Holz von offenen Brücken stärker strapaziert und diese müssen all 20 Jahre erneuert werden – Covered Bridges halten schon mal gerne 80 Jahre. Obwohl viele heutzutage mit Beton abgestützt werden (interessanterweise aber wenig Stahl, der ist wegen des rauen Klimas auch nicht der beste Baustoff).

Unsere letzte Nacht in Atlantic Canada verbrachten wir beim kleinen Örtchen Grand Falls – mit Wasserfällen die 90% der Wassermenge der Niagara-Fälle führen sollen, auch wenn wir das nicht so ganz glauben können nehmen wir diesen Stopp mit, da wir Niagara schon 2018 besucht haben und es daher auf unserer Route auslassen werden.

Nun wird es auch Zeit für eine kleine Zusammenfassung unseres ersten Teilstückes „Atlantic Canada“. Genannt werden so die Provinzen New Brunswick, Nova Scotia, Prince-Edward Island, Labrador und Neufundland sowie Québec’s Gaspé. Besucht haben wir davon die drei Erstgenannten und waren dabei vielerorts fast alleine; was leider auch daher kam, dass viel geschlossen war.

Größtes „Lowlight“ des Anfangs waren definitiv die Temperaturen (nachts anfangs nur 4°C) und der Regen. Wir waren sehr dankbar um die Standheizung – weniger darüber dass diese sich nur 1x pro Nacht programmieren lässt (Unterschied zwischen unserem Transporter und dem California-Ausbau). D.h. wenn man diese öfter betreiben will, muss jedes Mal Einer aus dem warmen Schlafsack kriechen und manuell anmachen.

So sah dieses Lowlight in den meisten Nächten etwas wie eine Lobster Roll aus, oder treffender „Sarah-Roll“😂.

Dafür wurden wir mit einigen schönen Highlights belohnt:

Meine Highlights in Atlantic Canada

1. Skyline Trail (Cape Breton Island)
2. Prince Edward Island National Park
3. Glenora Distillery (Cape Breton Island)

Unser Routenverlauf

Wir waren 6 Tage und 2.440 (Straßen)-km in den 3 Provinzen Atlantic Canadas unterwegs. (Geplant waren 14 Tage & 3.500 km). Aufgrund des Wetters und der wenigen geöffneten Sehenswürdigkeiten haben wir Zeit gespart, ohne das Gefühl zu haben viel verpasst zu haben.

Unser Fazit: Ein sehr schöner Teil Kanadas, entspannt, freundlich und landschaftlich schön – aber es hat auch seinen Grund warum Touristenströme hier eher in den Sommermonaten einfallen, und weniger im Mai 🤭.Unser nächster Zwischenstopp attend déjà: Québec.


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2022 ging es wieder los – diesmal von Kanada bis Panama – 44.000 Kilometer auf dem nordamerikanischen Kontinent, unterwegs mit einem (selbst) ausgebauten T5 Bulli, den meine bessere Hälfte und ich, von Deutschland verschifften.