Unser nächster Halt: Prince Edward Island (PEI). Die kleinste aller Provinzen ist das „Kartoffelfeld“ Kanadas. Über 25% kommt von diesem Eiland, und das sieht man auch während man an endlosen Feldern vorbeifährt. Verbunden wird die Insel über eine Fähre oder die Confederation Brücke (Länge: 12,9km).

Wir hatten vor allem zwei Programmpunkte auf dem Zettel: Der Nationalpark (aufgeteilt in zwei Areale, das Greenwich und das Main-Areal um Cavendish) und natürlich das Haus von „Anne of Green Gables“.

Ich habe das Buch selbst (noch) nicht gelesen, mir wurde aber vor der Reise davon sehr liebevoll erzählt. 😀 Es ist so etwas wie die kanadische Version von Pippi Langstrumpf, eine Kinderbuchreihe über ein rothaariges Mädchen welches in einem Haus mit grünen Giebeln lebt.
Diese Geschichte schaffte es um den Globus – vor allem in Japan erfreut sie sich großer Beliebtheit, weswegen wir hier mehr asiatische Touristen (inklusive Wegweiser in allen möglichen asiatischen Sprachen) sahen als bisher, und nicht nur das, sondern auch Merchandise aller Art.



Das Haus ist liebevoll so eingerichtet, wie es in der Buchreihe beschrieben ist. Meine besser Hälfte war so begeistert und posierte auch sofort vor dem kleinen Häuschen, auch wenn ihm erst danach auffiel, was auf dem Schild hinter dem Besen stand. 😆


Eine sehr süß gemachte touristische „Pilgerstätte“, die wir dank „keine Saison“ fast alleine erkunden durften.
Das wahre Highlight auf PEI – weswegen sich der Weg mehr als lohnt – ist allerdings nicht Anne of Green Gables, sondern der PEI Nationalpark. Auch dieser war offiziell noch geschlossen – aber da man glücklicherweise Natur nicht abschließen kann, waren wir trotzdem im Park unterwegs. Unser erster Stopp war das Greenwich Areal, in welchem man über einen Boardwalk durch die Wetlands und Sanddünen wandern kann; bis hin zum Meer – mit wunderschönem Wetter, war dieser Abstecher einfach traumhaft.




Nächster Halt war dann das Hauptareal des Parks die sogenannten „Cavendish Cliffs“. Diese sind vor allem wegen ihrer roten Farbe, die zusammen mit dem Dunkelblau des Meeres, grünem Gras und einem blauen Himmel tolle Farbkontraste bilden, bekannt.




Hier schliefen wir auch direkt am Strand freistehend – mit Blick auf den Strand, das Meer und die Klippen. Von dieser Kulisse fühlte ich mich so inspiriert, dass ich mich sogar als Vloggerin versuchte, und ein kurzes Video aufgenommen habe – es mag auch am (zu diesem Zeitpunkt ausgetrunkenen Bier liegen 😆) – aber ich glaube, das ist nicht mein Medium: zu zappelig vor der Kamera – ich möchte euch diese Grüße aber trotzdem nicht vorenthalten 😉, von dem bisher wohl schönsten Schlafplatz seit wir unseren Bus besitzen.
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Kommentare
Eine Antwort zu „Prince Edward Island – mehr als „Anne of Green Gables“”.
[…] Lager, und für mich ein ganz besonderes Bier – aber mehr dazu erzählt ich euch in einem der nächsten Beiträge […]