Nachdem Ich den Bus rechtzeitig nach Hamburg gebracht hat, war es an Stefan unseren Bus in Halifax in Empfang zu nehmen. Diese RoRo-Schiffe (RollOn, RollOff) in welchen die Autos nicht in Containern verschifft werden, sondern ähnlich zu einem riesigen Parkhaus, einfach auf den unterschiedlichen Schiffsdecks abgestellt werden, fahren in unserem Fall immer die gleiche Runde um den Atlantik: Europa (u.A. Hamburg), UK, Ostküste Kanada (Halifax), Ostküste USA, Zentral- und Südamerika; und wieder zurück. Halifax ist dabei der erste Hafen, an dem das Schiff auf dem amerikanischen Kontinent anlandet.
Der Flug nach Halifax bestand aus 4 Teilstrecken, war dankenswerterweise unspektakulär, und die Einreise nach Kanada war dank Vorregistrierung auch super einfach – einen kurzen Luftanhaltemoment gab es noch, als er zufällig für einen Covid-Test ausgewählt wurde, da er negativ war, bleibt dies am Ende glücklicherweise nur eine Randnotiz 😉.
In Halifax war per Seabridge alles perfekt organisiert: Morgens um 8.30 Uhr Treffen mit dem Shipping-Agent beim Zoll, dort das Auto registriert und eingeführt; das Ganze war in <5 Minuten erledigt. Respekt Kanada!
Danach ging’s per Taxi zum Hafen, wo ebenfalls alles perfekt organisiert war und dementsprechend schnell ging. Und dann war es so weit… – der Vergleich mit der kindlichen Weihnachtsvorfreude trifft es wahrscheinlich am Besten. Kurze Inspektion… sieht alles hervorragend aus.

Jetzt kam der anstrengende Teil:
Alle Sachen raus aus dem Bus, und Wasser-, Benzinkanister und 2tes Reserverad auf den Dachträger geschraubt. Das war aufgrund der sehr kurzfristigen Umbuchung aufs frühere Schiff in Deutschland nicht mehr drin.



Am Ende noch ein Dank an die supernetten Jungs und Mädels im Hafen in Halifax. Nicht nu viele lustige Gespräche und Sprüche haben die Arbeit versüßt, sondern sie haben es auch noch erlaubt alle Wasserkanister mit Trinkwasser zu füllen. Top!
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