Die Strecke von El Chalten nach El Calafate war eine wunderschöne Fahrt am Rande des Lago Argentino.




Am nächsten Tag war uns der Wettergott für den Besuch am Gletscher Perito Moreno, im Südteil des Nationalparks leider nicht so gewogen. Der Himmel war grau und die Sonne ließ sich nicht blicken. Trotzdem war es eindrucksvoll vor diesem Gletscher zu stehen, das Knacken und Krachen des Eises, und den kalten Luftzug im Gesicht. Als einer der wenigen Gletscher auf der Welt behält der Perito Moreno seine Größe konstant bei; und dass er so tief ins Land ragt, ist etwas äußerst seltenes. Einfach atemberaubend, trotz grauem Himmel!

















Nach diesem genialen Naturschauspiel ging es am nächsten Tag über eine Schotterpiste zur Grenze nach Chile – der berühmte Torres del Paine Nationalpark wartete. Der Grenzübergang war zwar flott, aber offensichtlich wusste die Dame beim chilenischen Zoll nicht, dass sie mir meine Zollerklärung fürs Auto abstempeln (und nicht behalten!!!) muss. Nach kurzer Diskussion bekam ich zumindest die Kopie (allerdings ohne Stempel). Wie sich dann bei der Ausreise aus Chile in Feuerland herausstellte (dort waren sie besonders streng), war das falsch und kostete mich dort einige Diskussionen. Verwunderlich, bleibt, dass Reisende hier eine derartige Ausnahmeerscheininung sind, obwohl die Panamericana sich doch so großer Beliebtheit erfreut. Aber zu Feuerland kommen wir später noch.
Die Schönheit des Nationalparks Torres del Paine geht jedenfalls weit über die berühmten Torres hinaus – die leider häufig wolkenverhangen sind, wobei unser Besuch da leider keine Ausnahme bildete, trotzdem war es einfach atemberaubend.


















Unsere Nacht verbrachten wir in dem highlightlosen Ort Puerto Natales. Nicht spannend, aber gut gelegen zwischen Nationalpark und der Straße nach Feuerland, unserem nächsten Ziel.
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