Nach dem nervenzerrendem und -zehrendem Kampf um unseren Container hatten wir nun endlich unseren A3 wieder und waren unterwegs gen Süden. Gut bei den Worten gen Süden denkt unsereins wohl unweigerlich an Strand, Palmen, Wärme… das zu sehen hätte uns jedoch überrascht. Stattdessen erwarten uns nun Vulkane, Seen, Gletscher, Schnee und Berge – und wir konnten es kaum erwarten. Unser erstes Ziel war Pucon, ein kleines Örtchen am Fußes des beeindruckenden Vulkans Villarica, umgeben von zahlreichen Seen. Leider war uns das Wetter am 1. Tag nicht ganz so wohlgesonnen, dafür lichtete sich am 2. Tag der Nebel und gab den Blick auf den majestätischen Vulkan preis.
Weiter südwärts im Lake District, Richtung Puerto Varas, schlängelten wir uns vorbei an klaren Seen, Vulkanen und Wasserfällen (leider von Nebel begleitet).
Von dort aus ging es dann Richtung Nordosten – zur Grenze nach Argentinien. Wir hatten uns schon auf einige Kontrollen und Fragen bzgl. unseres A3s eingestellt, aber nichts da, es schaute nicht mal jemand in unser Auto und suchte nach dem versteckten Käse (Rohmilchprodukte darf man eigentlich nicht mitnehmen). Fast waren wir ein bisschen enttäuscht, wir hatten uns soviel Mühe mit dem Verstecken gegeben. 😉 Die Fahrt über den Samore Pass war malerisch schön, jedoch auch wieder ziemlich regnerisch und grau,




Am Ende eines ziemlich langen Tages waren wir nun in Bariloche, unserem Etappenziel im argentinischen Lake District angekommen.
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