Valparaiso ist wunderschön – einziger Wermutstropfen – die Straßen sind voll mit den Hinterlassenschaften streunender Hunde. Die Häuser sind wundervoll bunt und liebevoll bemalt, aber wie Peter Foxx, auch bekannt als einer der Sänger von Seed in seinem Lied „schwarz zu blau“ über Berlin singt, so fühlte ich mich in dieser Stadt an dieses Lied mit folgender Textzeile erinnert: „Überall liegt Sch***, man müsst eigentlich fliegen – jeder hat nen Hund aber keinen zum Reden.“ Diese Tatsache ist wirklich schade, denn diese Stadt, idyllisch am Meer gelegen, mit ihren vielen Hügeln ist eigentlich wunderschön. Aber Gassi geht hier keiner; die Hunde werden (sofern es Besitzer gibt) einfach auf die Straßen gelassen. Leider wimmelt es in der Stadt von Obdachlosen, Hängengebliebenen, Abhängigen, die sich gegen Abend auf den unzähligen Treppen versammeln und die Stadt gegen Abend zu einem der unsichersten Orte Chiles machen. Vor keinem Ort wurden wir von so vielen Menschen eindringlich gewarnt: Taxifahrer, Inhaber von Hostels, … und selbst von zahlreichen Einwohnern Valparaisos selbst. Trotz allem haben wir uns auf das Positive konzentriert, und ich muss doch feststellen, dass ich mich (zumindest fotografisch) auf das Schöne konzentriert habe. Also keine Angst, es gibt keine künstlerischen Hundehaufen Bilder 😅.


























Spannend an der Zeit war auch dass wir zum Festival der 1000 Trommeln vor Ort waren. Künstler bevölkern die ganze Stadt, alle sind in Feierlaune, ob Jung oder Alt, und es wird natürlich vor allem eins: kräftig getrommelt.
Auch wenn das Fest der 1000 Trommeln spannend war, war es doch nicht eingeplant, denn Valparaiso sollte unsere letzte Station ohne Auto sein. Aber aufgrund von einigen (entschuldigt den Ausdruck) Vollpfosten(!) auf beiden Seiten des Pazifiks steckten wir in Valparaiso deutlich länger fest als ursprünglich gewollt… mehr dazu in meinem nächsten Post.
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